Mixed Junior

Gold & Silber
Indiaca Junior Worldcup
am 01.- 04. August 2016 in Tartu
 
Bericht: VKZ, Bilder: Jürgen Zimmermann

    

Mixed-Gold setzt keine weiteren Kräfte frei
Tartu (Estland). Nur ganz knapp am maximalen Erfolg sind die Indiacaspieler des TSV Enzweihingen beim Jugend-Weltcup vorbeigeschrammt. Beide Mannschaften, die sich für die Titelkämpfe qualifiziert hatten, zogen ins Finale ein. Doch nachdem Enzweihingen im Mixedwettbewerb Gold gewonnen hatten, mussten sich die Jungen U 19 mit Silber begnügen.

Gold im Mixedwettbewerb und Silber bei den Jungen 15 bis 18 Jahre – besser hätte der Jugend-Weltcup für die Indiacaspieler des TSV Enzweihingen im estischen Tartu kaum laufen können. Vor allem im Mixed waren die Enzweihinger kaum zu schlagen. Zum Auftakt schlugen sie den SK Juku 2:0. „Viele Esten kommen wohl aus dem Volleyball. In dieser Disziplin darf man beispielsweise über das Netz greifen und auch unten übertreten, was im Indiaca nicht erlaubt ist. Doch genau mit diesen Regeln kamen die Esten überhaupt nicht zurecht. Alleine rund 20 Prozent aller unserer Punkte waren solche Fehler der Esten“, berichtet Inge Zimmermann, Trainerin des TSV Enzweihingen.

Schwer taten sich die Vaihinger im zweiten Vorrundenspiel gegen Drew-mot Morag. Allerdings nicht, weil die Polen so stark waren. „Wir waren direkt vor dem Spiel beim Mittagessen. Mit vollem Bauch hat es anfangs nicht gereicht. Es war nötig, dass Kristin Sparmann eine Auszeit nahm und auch einige personelle Änderungen vornahm“, erklärt Zimmermann. Mit Josia Albrecht im Zuspiel und Iris Barbunopulos im Angriff waren die Enzweihinger wieder in der Spur. „Außerdem brachen die Polen irgendwann ein“, sagt Zimmermann.

Nach dem 2:1 gegen Morag wartete zum Abschluss der Vorrunde noch der zweite deutsche Vertreter, der TVK Wattenscheid. „Da sind wir immer angespannt“, erzählt Zimmermann. Bei der deutschen Meisterschaft bereitete vor allem der Wattenscheider Angreifer der Vaihingern Probleme. Doch in Tartu hatten sie ihn besser im Griff. Zimmermann: „Er kam oft nicht so zum Zug, weil er schlechte Zuspiele bekam. Außerdem haben die anderen Wattenscheider mehr Fehler als bei der DM gemacht.“ Damit ging auch diese Partie mit 2:0 an die Enzweihinger, wodurch sie als Vorrundenerster ins Halbfinale gegen den Vierten Morag einzogen.

Und im K.o.-Spiel ließen die Vaihinger nichts mehr anbrennen. Mit 25:11 und 25:17 zogen sie ins Endspiel ein. „Wir haben zum einen gewusst, wo wir die Polen knacken können. Zum anderen waren wir einfach wieder drin“, berichtet Zimmermann.

Im Finale war dann auch der SK Juku kein Problem. Wie in der Vorrunde machten die Esten einige Fehler am Netz. Am Schluss stand es 25:22 und 25:18, und die Enzweihinger hatten Gold gewonnen!
Direkt im Anschluss an das U-19-Mixedfinale mussten die Vaihinger das Endspiel der Jungen 15 bis 18 Jahre gegen Indiaca Bettendorf bestreiten. „Mit Gold vom Mixedwettbewerb in der Tasche hatte ich gedacht, dass die Jungs das packen“, erklärt Zimmermann. „Aber vielleicht waren sie nicht mehr ganz so frisch, während die Luxemburger nur den Jungenwettbewerb gespielt hatten. Das war aber nicht entscheidend.“ Denn mit 21:25 und 18:25 ging das Finale an Bettendorf. „Bei den Luxemburgern sind alle Spieler an der oberen Altersgrenze und dadurch auch körperlich schon etwas weiter als unsere Jungs. Außerdem spielten sie fast fehlerlos in Annahme, beim Stellen und im Abschluss“, analysiert Zimmermann.

Schon in der Vorrunde hatte es eine 0:2-Niederlage gesetzt. „In der Vorrunde waren wir etwas nervös und haben nicht so sauber abgewehrt, wodurch wir Probleme im Zuspiel bekamen“, erinnert sich Zimmermann. Durch ein souveränes 2:0 gegen Krawczyg Morag war der Halbfinaleinzug bereits besiegelt.

Im K.o.-Spiel wartete dann „unser Angstgegner, die TSG Blankenloch“ (Zimmermann). Dementsprechend deutlich ging der erste Satz an die Blankenlocher. „Doch vor dem zweiten Durchgang war es, als ob unsere Jungs den Schalter umgelegt hätten. Wir haben kaum noch Fehler gemacht, während die Blankenlocher den einen oder anderen ins Aus oder in den Block geschlagen haben“, erklärt Zimmermann. Das setzte sich im dritten Satz fort. „Die Blankenlocher waren komplett durch den Wind. ihnen unterlief ein Fehler nach dem anderen. Und wir sind einfach ins Laufen gekommen“, berichtet die Übungsleiterin.


Es spielten:
   
Mixed Junior: Tianna Röhlk, Caroline Knoll, Iris Barbunopulos, Fabian Spieß, Farin Sparmann, Peter Scheuermann, Aaron Stark, Josia Albrecht, Tim Siehler, Tim-Lukas Truckseß.
   
Men Junior:
 Fabian Spieß, Farin Sparmann, Peter Scheuermann, Aaron Stark, Josia Albrecht, Tim Siehler, Tim-Lukas Truckseß.


> Mixed Junior Matchball (für Smartphone, 10,9 MB) <
> Mixed Junior Matchball (für PC, 67,7 MB) <


Link auf die Website des Junior Worldcup: JWC
      











 





 





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