Artikel in der Vaihinger Kreiszeitung vom 2.6.2008

Die Nationalmannschaft an den Enzweihinger Posaunen

Eindrucksvoller Auftakt der DM am Samstagmorgen: Der Enzweihinger Posaunenchor spielte die Nationalhymne.

 

Eine stimmungsvolle Eröffnung ist Pflicht bei einer DM. Die Mannschaften sammeln sich auf der Köszeger Straße und marschieren in die Sporthalle am Alten Postweg ein. Täfelesträger vorneweg: Schwaben, Schleswig-Holstein, Rheinhessen, Niedersachsen... Ganz zum Schluss die Bayern.

Der Posaunenchor Enzweihingen steht bereit. Bevor etwas anderes gesagt wird, setzt er zur Nationalhymne an. Für die Musiker um Holger Rentschler ist das kein Fremdland. „Wenn Deutschland Fußball-Europameister wird, spielen wir die Hymne auch in der Probe“, verrät ein Bläser.

Oberbürgermeister Gerd Maisch nimmt zusammen mit Enzweihingens Ortsvorsteher Eduard Aldinger und TSV-Chef Ulrich Eberle freudig klatschend den Einmarsch der Mannschaften ab und entbietet ein herzliches Willkommen. Dass die Nationalmannschaft die Nationalhymne in so hervorragender Weise gespielt habe, freue ihn besonders, meint Maisch. Er merkt natürlich gleich, dass er sich versprochen hat, doch solche Dinge sorgen für lockere Stimmung

„Mein Herz schlägt natürlich für die fünf Enzweihinger Mannschaften“, gibt Maisch zu und lobt die riesige logistische Leistung des Vereins. Ulrich Eberle nennt Namen: „Inge Zimmermann und ihre Familie tragen die Hauptlast! Der Einsatz ist enorm.“ Beifall rauscht durch die Halle. Auch Hiltrud Schalus vom Technischen Komitee Indiaca des Deutschen Turner-Bundes (DTB) lobt den Ausrichter in den höchsten Tönen: „Nur wer eine solche Veranstaltung selbst schon mal durchgeführt hat, weiß was das für ein Aufwand ist.“

„Glück auf du schönes Schwabenland“, tönt es noch durch die Halle. Der Posaunenchor will ja nicht nur wegen der Nationalhymne am frühen Samstagmorgen nach Vaihingen gereist sein. Die Spiele können beginnen. (Bild und Text: VKZ)