Unsere Damenmannschaft auf der DM 2003 in Wattenscheid, v.l.:
Birgit Schweizerhof, Malu Sontopski, Sigrid Hangstörfer, Sabine Hodul, Maria Bontrup, Inge Zimmermann
Unsere Herrenmannschaft auf der DM 2003 in Wattenscheid, v.l.:
Dietmar Bugdalle, Jürgen Zimmermann, Gerd Schweizerhof, Ulrich Reichert, Martin Krauß, Manfred Sontopski
Unsere Jugendmannschaft auf der DM 2003 in Wattenscheid
Hinten v.l.: Manfred Blessing (Trainer), Kathrin Häberle, Julika Reichert, Eva Zimmermann
Vorne v.l.: Bettina Hangstörfer, Miriam Bugdalle, Britta Schäf, Carolin Schweizerhof
Enzweihinger Indiaca-Damen nicht zu stoppen!
Die Damen des TSV Enzweihingen wurden Deutscher Meister
Eigentlich begann die Deutsche Meisterschaft nicht wie erwartet. Bei der
Anreise blieb das neu erworbene Fahrzeug eines Spielers auf der Autobahn
mit Motorschaden liegen. Per Handy wurde die restliche Mannschaft, die bereits
in Wattenscheid wartete, verständigt. Mit mehrstündiger Verspätung
und einem Leihwagen kamen die fehlenden Spieler dann spät in der Nacht
in der Sporthalle an, die gleichzeitig unser Übernachtungsquartier war.
So konnten wir am Samstag früh doch noch vollständig zur Begrüßung
der Mannschaften einmarschieren.
800 Spieler aus ganz Deutschland waren gemeldet, um in den verschiedenen
Spielklassen um die 6. Deutsche Meisterschaft am 14./15.06.2003 in Wattenscheid
zu kämpfen. Der TSV Enzweihingen trat mit vier Mannschaften an, die
sich auf den Württembergischen Meisterschaften im April in Wangen qualifiziert
hatten: Eine Jugendmannschaft weiblich 11-14, eine Damenmannschaft 35+, eine
Herrenmannschaft 35+ und eine Mixedmannschaft 35+.
Auf Grund der Größe des Turniers wurden die Wettkämpfe in
mehreren Hallen in Wattenscheid verstreut ausgetragen, so dass wir uns leider
nicht gegenseitig anfeuern konnten.
Bei den Damen spielten 11 Mannschaften in drei Gruppen. Die Enzweihinger
wurden in ihrer Gruppe "nur" zweiter und mußten sich über eine
zusätzliche Hoffnungsrunde für das Halbfinale qualifizieren. Jetzt
waren die Damen aber richtig in Fahrt gekommen und gewannen auch noch das
Halbfinale gegen die Mannschaft aus Salz (Rheinland-Pfalz). Die Hoffnungsrunde
erwies sich im nachhinein als Glücksfall, denn so mussten die Enzweihinger
erst im Finale gegen den haushohen Favoriten und Angstgegner aus Hausdülmen
(Nordrhein-Westfalen) antreten. Die Damen spielten aber unbeschwert auf und
gewannen überraschend den ersten Satz. Daraufhin wachten die Hausdülmener,
die in den letzten Jahren stets den Meistertitel errungen hatten, erst richtig
auf und setzten die Enzweihinger im zweiten Satz kräftig unter Druck.
Zum Schluss wurde es mächtig eng, auf beiden Seiten wurden Satzbälle
erkämpft und abgewehrt.
Als der Schiedsrichter beim Stand von 27:25 abpfiff, flossen bei den Enzweihingern
die Freudentränen, denn ein Traum war wahr geworden.
Auch die Männer hatten sich eigentlich vorgenommen, sich gegenüber
dem Vorjahr zumindest um einen Platz zu verbessern. Im Gegensatz zu den Damen
verloren sie jedoch den entscheidenden Satz im Platzierungsspiel mit 23:25
und belegten damit wie im Vorjahr den 6. Platz von 10 Mannschaften. Souverän
Deutscher Meister wurde wieder Gerstetten (Baden Württemberg).
Bei der Mädchenmannschaft war es von vornherein klar, dass es mehr darum
ging, Erfahrung zu sammeln als vorne um die Deutsche Meisterschaft mitzuspielen.
Das Niveau ist in dieser Altersklasse schon ziemlich hoch, und den Mädchen
wurde klar, dass sie noch zulegen müssen, um daran anschließen
zu können. Sie landeten auf dem 7. Platz (von 9).
Der nächste Tag war ausschließlich den Mixed-Mannschaften vorbehalten.
Gegen einige sehr gut eingespielte Mannschaften gab es für die Enzweihinger
nichts zu gewinnen. Mit dem 10. Platz (von 14) wurde ein respektables Ergebnis
erreicht.
Die Titelverteidigung findet 2004 in Berlin statt. Allerdings müssen
sie sich vorher auf den Württembergischen Meisterschaften dafür
qualifizieren, die wieder in Enzweihingen stattfinden.
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