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Pressefreiheit
und Persönlichkeitsrecht
Dezember 2007 Wo
hört die Pressefreiheit auf und fängt das Persönlichkeitsrecht an? Gerne berichten wir über Veranstaltungen und sportliche Erfolge des TSV Enzweihingen und veröffentlichen sie in den Medien (konkret
in der VKZ und auf unserer Website). Bei
Fotoreportagen werden naturgemäß die Teilnehmer zu sehen sein. Dies ist
in den allermeisten Fällen von den Betroffenen auch so gewünscht, sind
sie doch stolz auf ihre Leistung und sehen dies gerne in den Medien gewürdigt. Dies
gilt insbesondere für die Akteure, aber auch für die Zuschauer, die
durch ihre Teilnahme die Sportler bzw. den Verein unterstützen. Prinzipiell kann es jedoch vorkommen, dass jemand durch die Fotos seine Persönlichkeitsrechte verletzt sieht. Wie
können wir als Verein mit über 1600 Mitgliedern damit umgehen?
Nach
unser vereinfachten Interpretation der Rechtsprechung aus dem Jahre 2007
muss jeder, der an einer Veranstaltung teilnimmt, damit rechnen, dass er
fotografiert wird und dass das Bild veröffentlicht wird. Der Schwerpunkt
des Bildes muss dabei aber auf der Darstellung des Geschehens liegen,
nicht auf der teilnehmenden Person. Bei
individuellen Erfolgen, Ehrungen, Mannschaftsfotos, etc stehen dagegen die
Personen im Vordergrund. Sie müssen damit rechnen, dass die Fotos mit
Namen veröffentlicht werden. Sollten sie einer Mannschaft angehören,
aber - aus welchen Gründen auch immer- nicht auf dem Bild sichtbar sein,
müssen sie trotzdem damit rechnen, dass ihr Name veröffentlicht wird. Wir
versuchen, bei unserer Berichterstattung diesen Grundsätzen gerecht zu
werden. Sollte
trotzdem jemand auf unserer Website Bilder von seiner Person oder seinen
Kindern finden, die er nicht akzeptieren will, genügt eine Mitteilung an
den Webmaster. Seine e-mail Adresse findet man auf der Titelseite unserer
Website. Er
wird das Foto umgehend von der Website entfernen. Ein
weiterer Anspruch besteht nicht. Wir
hoffen, mit dieser Vorgehensweise für unseren Verein einen ausgewogenen
Umgang mit Pressefreiheit und Persönlichkeitsrecht erreicht zu haben. Der
Vorstand des TSV Enzweihingen |
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